Stadtteilpaten und Bildungslotsen
 
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Presse










Bildungslotse

RUBENS - Nachrichten aus der Ruhr-Universität Bochum vom 1. Mai 2008

Eine weitere gute Chance, Praktika im Rahmen des Studiums zu absolvieren, bietet das Projekt "Stubi - Stadtteilpaten und Bildungslotsen" in Herne. Bochumer Studierende können im Stadtteil Bickern / Unser Fritz einem Kind mit Migrationshintergrund dabei helfen, die Hausaufgaben zu machen und/oder den Lehrstoff zu bewältigen. Die ehrenamtliche Tätigkeit kann man sich als Praktikum anerkennen lassen. 
Das Projekt wird von einem Absolventen der Ruhr-Universität betreut. Sebastian Merle, gebürtiger Argentinier mit österreichischen Wurzeln, machte 2005 seinen Abschluss in Sozialwissenschaft. Seit Februar 2008 ist er bei Stubi, das von der Gesellschaft zur Förderung der Integrationsarbeit in Herne (gfi) getragen wird. ad
Kontaktadressen für interessierte Studierende: Stadtteilbüro Bickern/Unser Fritz, Sebastian Merle, Wilhelmstraße 65, 44649 Herne, 02325-968925,
merle@gfi-herne.de, www.stubi-herne.de; Franz-Josef Jelich, Ansprechpartner zum Praktikum im Optionalbereich an Institut für Pädagogik, GA 1/37; -29137 o. -24565; E-Mail Franz-Josef.Jelich@rub.de




STuBI hat seinen ersten Paten


Stadtteilzeitung Bickern/Unser Fritz 1/2008

Die Wortschöpfung "STuBI" war eine der ersten Amtshandlungen des Projektkoordinators Sebastian Merle, der im Auftrag der Herner Gesellschaft zur Förderung der Integrationsarbeit (gfi) seit Februar 2008 das Projekt "Stadtteilpaten und Bildungslotsen" betreut. STuBI ist eine Abkürzung des Projekttitels, in dessen Namen der gebürtige Argentinier Sebastian Merle nun Bewohner des Stadtteils für ehrenamtliche Aufgaben gewinnen will. Bewohner können sich danach als Stadtteilpaten zur Integration von Migranten oder als Bildungslotsen für Hausaufgabenhilfe zur Verfügung stellen.Sebastian Merle ist quasi der erste dieser Paten und hat die Aufgabe, weitere zu finden und professionell zu betreuen.

Der 31-jährige Sebastian Merle kam nach einem zweijährigen Studium der Soziologie an der Universität von Buenos Aires 1999 nach Deutschland und machte seinen Abschluss als Diplom-Sozialwissenschaftler an der Universität Bochum. "Die Möglichkeit, mit Menschen mit Migrationshintergrund zusammenzuarbeiten und den Integrationsprozess unterstützen zu können, reizte mich." schildert Sebastian Merle seine Vorfreude auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen.

Möchten Sie mehr über das STuBI-Projekt erfahren, kontaktieren Sie Sebastian Merle im Stadttteilbüro Bickern/Unser Fritz, Tel. 02325 968925. (sp)

 



Paten und Lotsen gesucht

Herne, 26.02.2008, Von Ute Eickenbusch
 
Sebastian Merle koordiniert im Stadtteilzentrum Bickern/Unser Fritz das Projekt "STuBI".Bürger als ehrenamtliche Vermittler, Berater und Ansprechpartner in Bildungsfragen
(WAZ)
  
Was wäre ein Stadtteilprojekt ohne die Menschen, die in dem Stadtteil leben? In Bickern/Unser Fritz sind jetzt Bürgerinnen und Bürger aller Nationalitäten eingeladen, sich als ehrenamtliche "Paten" um die Integration aller Einwohner verdient zu machen. 14 Männer und Frauen, Jüngere und Ältere, Migranten und Deutsche können sich melden. Zugleich sucht das Stadtteilbüro "Bildungslotsen", die Kindern aus Migrantenfamilien schulisch auf die Sprünge helfen. Ein griffiger Name soll das doppelte Projekt bekannt machen: STuBI - wie Stadtteilpaten und Bildungslotsen.  

Sebastian Merle, ein 31-jähriger Sozialwissenschaftler mit argentinischen Wurzeln, koordiniert das Projekt. Eingestellt hat ihn Anfang Februar für 15 Monate die Gesellschaft zur Förderung der Integrationsarbeit in Herne (gfi), das Land finanziert seine Stelle. Merles Aufgabe ist es, StuBi so nachhaltig zu verankern, dass Paten und Lotsen am Ende eigenständig arbeiten.

"Die Stadtteilpaten sollen als Vermittler fungieren und Konflikte vor Ort lösen", definiert Sebastia?n Merle deren Rolle. Konflikte, wie sie heute u.a. Michael Barszap als Geschäftsführer der gfi hört. "Zum Beispiel, wenn die türkischen Familien zu Weihnachten Wäsche aufhängen." Oder das Fastenbrechen den deutschen Nachbarn zu laut ausfällt. Barszap selbst will den Stadtteilpaten einen Überblick über die Fachbereiche der Stadtverwaltung geben, die weitere Fortbildung in interkulturellen Fragen besorgt ein externes Institut. Sebastian Merle stellt sich vor, dass die Paten auch "kleine Feste organisieren". Schon heute kann er sich im Stadtteil auf aktive Ehrenamtliche stützen, aus dem alevitischen und dem marokkanischen Kulturverein. "Für Migranten ist das interessant", ist Merle überzeugt, eröffne es ihnen doch "Möglichkeiten, ihre Interessen zu vertreten".

Auch für "Bildungslotsen" sieht Merle einen Gewinn: Sie lernen ganz nebenbei die Kultur der Migrantenfamilien kennen. Merle und Barszap denken an eine Unterstützung, die über eine reine Hausaufgabenhilfe hinausgeht und sich sogar bis zum Übergang von Schule in den Beruf erstrecken könnte. Ob die Bildungslotsen die Kinder zu Hause oder im Stadtteilzentrum begleiten, bleibt individuell zu vereinbaren. Schon jetzt ist übrigens eine frühere Lehrerin dort aktiv. Merle will das Projekt auch an Schulen und an der Ruhr-Universität bekannt machen, um ältere Schüler und Studenten zu gewinnen. Die Fortbildung übernimmt die Regionalstelle zur Förderung von Kindern aus Zuwandererfamilien (RAA).

Info: Tel: WAN 9689-25 oder www.stubi-herne.de.tl




Auf geht's!
WAZ vom 21.09.2007
Von Elmar Matschke

Für den Stadtteil Bickern/Unser Fritz geht's bergauf. Im Sommer 2006 begannen die Planungen für ein Förderprojekt, an denen sich viele Persönlichkeiten und Träger beteiligten. Der daraus resultierende Antrag der Stadt Herne wurde im August von der Bezirksregierung in Arnsberg bewilligt, so dass bis 2011 insgesamt 436 000 Euro an öffentlichen Mitteln fließen. Nun startet die Realisierung des Maßnahmepaketes, das verschiedene Bereiche abdeckt.

Es handelt sich um Projekte für Kinder und junge Familien, Schule und Schulumfeld, soziale und ethnische Integration sowie für Kinder und Jugendliche. Weitere Zielsetzung ist die Image-Verbesserung des Stadtteils mit besonderem Erneuerungsbedarf. "Ich hoffe, dass die Angebote auch angenommen werden. Denn es geht sowohl um die Verbesserung der Lebensqualität als auch um einen Langzeiteffekt, die Nachhaltigkeit", erklärte OB Horst Schiereck.

An der Melanchthon-Hauptschule ist für Mai 2008 ein Variete´ geplant. Das Projekt firmiert unter dem Namen "JeMaMi" ("Jeder macht mit"). Außerschulische Partner sollen mit ins Boot. "Die Schüler sollen sich ihrer Stärken bewusst werden", wünscht sich Rainer Fercke. Der Schulleiter präsentierte als zweites Eisen im Feuer ein Projekt zur Förderung der Ausbildungsfähigkeit der Schulabgänger. Das Neue: Es wird nicht mit ganzen Klassen gemeinsam gearbeitet, sondern zwei Berufstrainer fördern die Schüler individuell.

Als Konfliktmanager, Ansprechpartner für Alltagsprobleme und Anlaufstellen vor Ort sollen sogenannte ehrenamtliche Stadtteilpaten fungieren. Sie werden geschult. "Es kann sich wirklich jeder für diese Aufgabe melden", sagte Michael Barszap, Geschäftsführer der GFI (Gesellschaft zur Förderung der Integrationsarbeit). Barszap möchte darüber hinaus Mentoren für leistungsschwache Schüler mit Migrationshintergrund gewinnen.

Und damit nicht genug: Auch die Imageverbesserung des Stadtteils wird von den Projektinitiatoren in Angriff genommen. Sie soll durch Mitmach-Aktionen erreicht werden, nämlich den Bau einer Stadtteilskulptur sowie einer Bushaltestelle. Die Skulptur soll am Spielplatz Wilhelmstraße stehen und zum neuen Stadtteilzentrum hinleiten, das 2008 fertiggestellt sein wird. "Wir wollen dabei unterschiedliche Generationen und Kulturen beteiligen", betonte Peter Apel vom Planungsbüro Stadt-Kinder. Und wieso eine Bushaltestelle? Peter Apel: "Jugendliche treffen sich dort gerne." Den Ideen zufolge sollen sie die flippige und extrovertierte Bushaltestelle, eventuell schräg und ausgestattet mit einer Infotafel, selbst entwerfen, gestalten und erstellen. Vorher gibt es Workshops, im nächsten Jahr geht die praktische Arbeit los.

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Interessierte Paten können sich bei Michael Barszap unter HER 16 32 87 melden.
Die Pläne stehen, alle freuen sich über das Geld: In den Stadtteilen Bickern und Unser Fritz soll es nun bergauf gehen. Foto: WAZ, Ute Gabriel

 
   
Aktuelles  
  Dienstag ist STuBI-Tag!!!
Die Stadtteilpaten bieten ab dem 7.4.2009 dienstags in der Zeit von 17.00 - 19.00 Uhr eine Sprechstunde im Stadtteilzentrum Pluto an. Interessierte EinwohnerInnen des Stadtteils sind herzlich eingeladen, Anregungen und Wünsche los zu werden.

Unser Projektleiter, Herr Merle, ist am 3. Februar 2009 Vater eines gesunden Jungen geworden (3.800 Gramm, 52 cm). Wir gratulieren an dieser Stelle recht herzlich!!!
(Foto siehe unter Chronik)

Fotos vom Landesintegrationskongress in Solingen können Sie sich unter "Fotos, Fotos, Fotos" ansehen.
 
Nächste Termine  
  7.4.2009 - 17.00 - 19.00 Uhr
STuBI-Sprechstunde
Pluto

14.4.2009 - 16.00 Uhr
Deutsch-Türkische Märchenstunde
Pluto
 
Wetter  
 
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